Das 70-20-10-Modell als Chance in der PE

Veröffentlicht: 30. November 2025  |  Lesezeit: ca. 1 Minuten

Freitag 14:07 Uhr. Ich schaue in 25 neugierige Gesichter. Zumindest nachdem ich die „große Galerie“ in Zoom nach längerer Abstinenz wieder entdeckt habe 🫣

Beim vierten und letzten Treffen für dieses Jahr sind wir so viele Teilnehmende wie nie zuvor in diesem Jahr.

Zunächst klären wir, was genau das 70:20:10 Modell beschreibt und was es kann.

Wir gehen davon aus, dass das Lernen für verschiedene Zielgruppen unterschiedlich gestaltet werden muss. Schnell sind vier interessante Zielgruppen gemeinsam herausgearbeitet:

1) Führungskräfte
2) Ungelernte Mitarbeitende
3) Dual Studierende
4) Gewerblich-Technische Mitarbeitende

Wie kann das Modell uns bei konzeptionellen Überlegungen für diese Zielgruppen unterstützen?

Nach 45 Minuten in Kleingruppen ist klar: das Modell funktioniert für 1) bis 4) ganz unterschiedlich.

🚧 Für ungelernte Mitarbeitende sind die 10%-Angebote aus der PE schier unmöglich zu konzipieren, aber auch zu nutzen, Stichwort schulische Grundlagen.

🚩 Für Führungskräfte haben wir am meisten im Angebot.

🧑‍🎓 Für Dual Studierende müssen wir uns um die 20% Lernen durch Austausch wenig Gedanken machen, weil sie strukturell sowieso häufig durch Abteilungen wandern.

🔨 Die gewerblich-technischen Kolleg:innen sollten wir bedarfsorientiert und punktuell im Alltag besuchen, Stichwort Shadowing, um Ihnen zielgerichtet Angebote zu machen, die ihnen wirklich nützen.

Fazit: Es ist komplex und bleibt spannend!

Arbeitest du auch festangestellt in der Personalentwicklung und suchst nach Austausch in einem hochwertigen Netzwerk?

Melde dich gern bei uns Dr. Jana Leipold, Carsten Brust oder mir.