
Freitag 14:07 Uhr. Ich schaue in 25 neugierige Gesichter. Zumindest nachdem ich die âgroĂe Galerieâ in Zoom nach lĂ€ngerer Abstinenz wieder entdeckt habe đ«Ł
Beim vierten und letzten Treffen fĂŒr dieses Jahr sind wir so viele Teilnehmende wie nie zuvor in diesem Jahr.
ZunÀchst klÀren wir, was genau das 70:20:10 Modell beschreibt und was es kann.
Wir gehen davon aus, dass das Lernen fĂŒr verschiedene Zielgruppen unterschiedlich gestaltet werden muss. Schnell sind vier interessante Zielgruppen gemeinsam herausgearbeitet:
1) FĂŒhrungskrĂ€fte
2) Ungelernte Mitarbeitende
3) Dual Studierende
4) Gewerblich-Technische Mitarbeitende
Wie kann das Modell uns bei konzeptionellen Ăberlegungen fĂŒr diese Zielgruppen unterstĂŒtzen?
Nach 45 Minuten in Kleingruppen ist klar: das Modell funktioniert fĂŒr 1) bis 4) ganz unterschiedlich.
đ§ FĂŒr ungelernte Mitarbeitende sind die 10%-Angebote aus der PE schier unmöglich zu konzipieren, aber auch zu nutzen, Stichwort schulische Grundlagen.
đ© FĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte haben wir am meisten im Angebot.
đ§âđ FĂŒr Dual Studierende mĂŒssen wir uns um die 20% Lernen durch Austausch wenig Gedanken machen, weil sie strukturell sowieso hĂ€ufig durch Abteilungen wandern.
đš Die gewerblich-technischen Kolleg:innen sollten wir bedarfsorientiert und punktuell im Alltag besuchen, Stichwort Shadowing, um Ihnen zielgerichtet Angebote zu machen, die ihnen wirklich nĂŒtzen.
Fazit: Es ist komplex und bleibt spannend!
Arbeitest du auch festangestellt in der Personalentwicklung und suchst nach Austausch in einem hochwertigen Netzwerk?
Melde dich gern bei uns Dr. Jana Leipold, Carsten Brust oder mir.


