
– Faszination mit Risiken und Nebenwirkungen –
In dieser Woche hat mein diesjähriger Weiterbildungsfokus gestartet: der HR Digitalisierungs- und KI-Experte der Haufe Akademie.
2 Tage durfte ich bei Moritz von Hohenthal die komplette aktuelle Bandbreite von Digitalisierung im Personalbereich kennenlernen.
🤖 Von diskriminativer/generativer KI über Robot Process Automation bis zu Chatbots.
💻 Alle möglichen Software-Produkte entlang des Employee Lifecycles.
🦸♀️ Projekt- und Change Management waren natürlich auch dabei.
Meine größten Learnings
1) Niemand schwimmt mehr „vor der Welle“. Die Entwicklung ist exponentiell. Relax an have fun – beim Lernen und Ausprobieren.
2) Claude AI ist die übernächste Stufe der KIs, die wir aktuell kennen und nutzen.
„Es zeichnet sich vor allem durch sein extrem großes Kontextfenster aus, das es ermöglicht, sehr lange Texte oder ganze Projekte gleichzeitig zu analysieren und zu verknüpfen. Besonders einzigartig sind außerdem Funktionen wie „Artifacts“ (interaktive Ausgaben direkt im Chat), „Computer Use“ (Steuerung von Maus und Tastatur) und „Claude Cowork“, mit denen Claude wie ein KI‑Agent in deiner Datei‑ und Arbeitsumgebung agieren kann. Hinzu kommen „Skills“ als personalisiertes Langzeitgedächtnis und der Constitutional‑AI‑Ansatz, der für mehr Transparenz, Konsistenz und Zurückhaltung bei unsicheren Antworten sorgt.“ (Quelle: Perplexity)
Ich habe heute eine PPT-Vorlage anhand eines Webseitendesigns für eine Firma bauen lassen, end-to-end. Natürlich noch mit Fehlern, auch diese KI ist ein intelligenter Praktikant, aber sie analysiert selbstständig die Webseite des Unternehmens, fasst ganz klar meinen Auftrag zusammen, erklärt – während sie arbeitet – jeden Schritt und speichert eine fertige PPTX auf meinem Rechner.
3) Datenschutz und EU AI Act sind essenziell. Mit Lösungen wie Claude bekomme ich als Nicht-Programmiererin ein Programmiertool in die Hand, das – wenn ich es falsch mache – unmittelbar auf personenbezogene Daten auf meinem Rechner zugreift. Und der ist mit dem Internet verbunden und potenzielles Ziel von Hackern. Absolut kritisch.
4) Genauso kritisch: wieviele HR-Menschen gerade ohne Wissen oder Support ihrer IT in ihren privaten ChatGPT Account berufliche Fragen und Daten eingeben.
Mein Fazit: ich bleibe dran, ich will informierte Anwenderin bleiben. Und ein bissel süchtig bin ich auch …
Fühlst du dich aktuell vor der Welle?


